Geschichte 2017-03-16T14:26:45+00:00
Alles „liegt“ im Anfang

Hänni Geschichte
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Von Bern herkommend, wo gerade gestreikt wurde und Arbeitsmangel herrschte, nahm Hermann Hänni-Tischhauser Wohnsitz in Zürich-Höngg und gründete 1929 ein Plattenlegergeschäft. 
In dieser Zeit befand man sich in einer wirtschaftlichen Krise und die Bauwirtschaft lag am Boden. Dieses Tief dauerte bis nach dem 2. Weltkrieg. Einfamilienhäuser und Umbauten in Zürich und Umgebung sorgten für die meisten Aufträge.

Die Vielfalt der Keramik war dazumal auf wenige Farben und Formen beschränkt. Das Fortbewegungsmittel war das Velo und nur für schwere Materialtransporte wurde ein Lastwagen angemietet. 
Nachdem die Kriegsjahre durchgestanden waren, konnte 1948 das erste Auto angeschafft werden. 
In dieser Zeit arbeitete man 6 Tage in der Woche. Ferien kannte man nicht.

In den 50er Jahren wurden in grossem Umfang Genossenschaftssiedlungen, Spitäler und Bürohäuser realisiert. Vieles davon waren „0815“-Häuser mit schlechten ökologischen Werten, welche bis in die 70er Jahre erstellt wurden. 
Nach dieser Zeit waren viele Landreserven überbaut und man ging nun verantwortungsvoller mit der Architektur und der Bauökologie um.

Die Keramik in Hotelbauten wie Hotel Novapark und Hotel Zürich, in Spitalbauten wie Unispital und Triemli, in Hallenbädern, in Schulhäusern und Fitnessclubs wurde zu unseren Referenzobjekten. Parallel dazu wurden die ersten Eigentumswohnungen erstellt; bei der Renovation alter Bauwerke wurde nun Wert auf Stiltreue gelegt.